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Zahnimplantate Düsseldorf

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Mai 2017 – Studie zur hohen Patientenzufriedenheit nach Sinuslift und Implantation

Die Versorgung des Oberkiefers durch dentale enossale Implantate stellt heutzutage ein häufig durchgeführtes Verfahren zur kaufunktionellen Rehabilitation – vor allem bei älteren Patientenkollektiven – dar. Häufig ist bei einem nicht ausreichenden primären Knochenangebot im Seitenzahngebiet ein vorheriger oder simultaner Knochenaufbau im Sinne einer Sinusbodenelevation erforderlich. Neben der klassischen Verweildaueranalyse und klinischen Nachuntersuchungen werden heutzutage zunehmend Parameter zur Erfassung der Lebensqualität zur Bestimmung des Erfolges der chirurgischen Interventionen herangezogen.

Spezieller Fragebogen für Patientenmeinungen

Ziel der Studie war die multidimensionale Analyse des Erfolges der kaufunktionellen Rehabilitation durch dentale Implantate in Kombination mit einer Sinusbodenelevation. Neben (objektiver) Verweildaueranalyse und Erfassung relevanter klinischer Parameter zur Beurteilung der periimplantären Knochen- und Weichgewebssituation wurde spezielles Augenmerk auf die subjektiven Einschätzungen der Patienten gelegt. Hierzu wurde ein speziell angepasster Fragebogen, angelehnt an standardisierte OHIP-Fragebögen (OHIP = Oral Health Impact Profile), entwickelt.

Mehr Lebensqualität durch Implantate

Ergebnisse: Es wurde eine durchschnittliche 5-Jahres-Überlebenswahrscheinlichkeit von 94,8% errechnet. Die klinische Nachuntersuchung zeigte für einen Großteil der gesetzten Implantate eine sehr gute periimplantäre Hygiene mit gutem Zustand des umliegenden Gewebes. Die Analyse der mundgesundheitsbezogenen Lebensqualität zeigte für die Unterpunkte „funktionelle Beeinträchtigung“ und der „psychischen und sozialen Einschränkung“ eine signifikante Verbesserung der subjektiven Patientensituation nach Abschluss der Behandlung.

Die beschriebene Therapiemodalität zur kaufunktionellen Rehabilitation des Oberkiefers zeigt somit einen insgesamt befriedigenden klinischen und subjektiven (patientenbezogenen) Langzeiterfolg auf.

Quelle: Schiegnitz et al. International Journal of Implant Dentistry (2017) 3:10
DOI 10.1186/s40729-017-0072-8