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Sinuslift

Sinuslift bei Knochenverlust durch fehlende Zähne

Die Kieferhöhle ist die größte Nasenebenhöhle und liegt beidseits direkt über den Alveolarfortsätzen des Oberkiefers. Nach Verlust der Oberkieferseitenzähne verliert der Knochen des Alveolarfortsatzes in dieser Region schnell an Höhe, so dass die Insertion von enossalen Implantaten in diesem Bereich erschwert sein kann. Für eine erfolgreiche Implantation im Oberkieferseitenbereich sollte eine Knochenhöhe von wenigstens 10 Millimetern zur Verfügung stehen, bei einer guten Knochenqualität sind aber auch kürzere Implantate möglich.


Um nun den Knochen in dieser Region wieder aufzubauen, hat sich die Technik der Sinusliftoperation etabliert. Sie wurde 1980 erstmals veröffentlicht und von Tetsch 1988 in der deutschen Literatur vorgestellt. Das Prinzip besteht darin, auf den Kieferhöhlenboden Knochenmaterial zu platzieren, damit dadurch der Alveolarkamm wieder an Volumen bzw. Höhe zunimmt. Es erfolgt eine seitliche Fensterung der Kieferhöhle, der Knochen des Fensters wird in die Kieferhöhle eingeklappt und dabei die sorgfältig abpräparierte Kieferhöhlenschleimhaut (Schneider'sche Membran) mit in die Kieferhöhle eingeschlagen. Unter den jetzt geschaffenen Hohlraum kann Ersatzmaterial welchen Ursprungs auch immer platziert werden. Nach entsprechender Ausheilungszeit von etwa 4-6 Monaten können dann Implantate gesetzt werden.

Verschiedenste Modifikationen haben sich mittlerweile herausgebildet. So gibt es den internen Sinuslift und den offenen Sinuslift. Der offene Sinuslift entspricht dem zuvor beschriebenen Vorgehen. Der interne Sinuslift besteht darin, dass über den vorgebohrten Knochenkanal für das Implantat der Restknochen und damit die Kieferhöhlenschleimhaut mittels verschiedener Spezialinstrumente (Osteotome) angehoben wird. Über diesen Weg wird dasAugmentationsmaterial eingebracht. Beide Methoden haben ihre Indikation und sind von den jeweiligen anatomischen Gegebenheiten abhängig. Grundsätzlich muss immer darauf geachtet werden, dass zum Zeitpunkt der Sinusliftoperation die Kieferhöhle keinerlei Infekte hat. Wird bei einer derartigen Operation in eine Sinusitis maxillaris 'hineinoperiert' kann es zu schwerwiegenden Komplikationen kommen.

Bei moderaten Augmentationen kann allein mit künstlichem Knochenersatzmaterial gearbeitet werden. Sind die Verluste größer, so bietet es sich an, mit einem Gemisch aus eigenem (=autologem) Knochen und Knochenersatzmaterial zu augmentieren.


Sehr gute Ergebnisse lassen sich auch mit der Stammzellentherapie erreichen.