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Zahnimplantate Heilung

So funktioniert ein Zahnimplantat – Einheilung

Ein Implantat im Knochen ist für das Gewebe ein Fremdkörper. Normalerweise ruft ein solcher Fremdkörper eine Abstoßungsreaktion hervor, die sich in einer starken Entzündung mit Rötung, Schwellung und Schmerzen äußert. Zellen des Immunsystems versuchen den Fremdkörper abzubauen. Falls dies nicht innerhalb kurzer Zeit geschieht greift das Entzündungsgeschehen auf die Umgebung über. Es kommt zu einer Bildung von Bindegewebe, das den Entzündungsherd umkapselt. Ein derart eingewachsenes Implantat bietet keinerlei Festigkeit.

Zahnimplantate Heilung

Das Verhindern einer solchen Abstoßungsreaktion muss durch das Zusammenspiel von vielen Faktoren verhindert werden. Durch Verwendung von gewebeverträglichen (biokompatiblen) Werkstoffen wird die Abwehrreaktion des Immunsystems verhindert. Von entscheidender Bedeutung ist ebenfalls eine schonende Operationstechnik. Die Passgenauigkeit von Bohrung und Implantat verhindert Mikrobewegungen, die die richtige Eineilung empfindlich stören würden. Die Oberfläche eines Implantates ist rau gestaltet. Hierdurch können sich knochenbildende Zellen anlagern. Mit der Zeit wird das Implantat mit Knochen umbaut, der dessen Oberfläche direkt anliegt. Eine derartige Einheilung wird als Osseointegration bezeichnet, und zeichnet sich durch dauerhafte Belastbarkeit und sichere Stabilität aus. Titan als Werkstoff kann vom Körper bei entsprechender operativer Vorgehensweise perfekt Osseointegriert werden. Es gilt daher heute als Goldstandard in der modernen Implantologie. Seit einigen Jahren sind ebenfalls Implantatsysteme aus Zirkonoxid auf dem Markt, die in ersten Langzeitstudien vielversprechende Ergebnisse lieferten.


Die Außenflächen der Zahnimplantate sind mit makroskopischen Retentionen, meist Schraubengängen versehen, über die sie zunächst ihren Halt im Knochen finden. Im weiteren Verlauf der Heilung vollzieht sich die so genannte Osseointegration, wodurch das Zahnimplantat absolut fest in den Alveolarknochen einheilt. Dieser Vorgang spielt sich im mikroskopischen Bereich ab und liefert die eigentliche Verankerung des Implantates.

Der Begriff Osseointergation wurde massgeblich vom schwedischen Kieferchirurgen Prof. Dr. Per-Ingvar Brånemark 1965 für die Knocheneinheilung und die dauerhafte funktionelle Belastung des Kieferknochens mit dem Titanimplantat geprägt. In Deutschland benannte Prof. Schröder etwa zur gleichen Zeit dieses Phänomen die funktionelle Ankylose.

Der natürliche Zahn ist in dem parodontalen Gewebe aufgehängt und bewegt sich beim Einwirken der Kaukräfte minimal. Im Gegensatz hierzu ist ein Zahnimplantat nicht beweglich und durch die so genannte Osseointegration gut mit dem Knochen verwachsen.

Diese Verankerung vollzieht sich in den Wochen der Knocheneinheilung und ist abhängig von der Knochenqualität in den verschiedenen Kieferabschnitten unterschiedlich.Im Gegensatz hierzu heilt ein Zahnimplantat fest in den Knochen ein und dämpft die Kaukräfte nicht ab. Anfängliche Bemühungen durch Stoßdämpfer, wie z. B. beim IMZ Implantat, die federnde Aufhängung durch 'weiche Kunststofflager' zu simulieren, wurden bald als überflüssig angesehen, da sich herausstellte, dass ein Zahnimplantat auch ohne eine derartige Stoßdämpfer lange Zeit die Funktion einer künstliche Zahnwurzel übernehmen kann. Vor diesem Hintergrund werden derzeit alle enossalen Implantate ohne Dämpfungs- elemente hergestellt und verarbeitet bzw. eingebracht. Die Osseointegration ist damit der Mechanismus für die Knocheneinheilung, der es ermöglicht Zahnimplantate einheilen zu lassen und über lange Zeit funktionell zu belasten.

Der Wettstreit besteht bei der Implantatindustrie darin, die beste Oberfläche, auf den Titan-Implantatkörper aufzubringen um eine optimale Knocheneinheilung (=Osseointegration) zu erreichen. Im Prinzip läuft es darauf hinaus, dass im Mikrodesign eine möglichst große knochenfreundliche Anlagerungsfläche für die Knochenzellen geschaffen wird. Diese Verankerung vollzieht sich in den Wochen der Knocheneinheilung und ist abhängig von der Knochenqualität in den verschiedenen Kieferabschnitten unterschiedlich.

Die technischen Möglichkeiten bestehen bei Titanimplantaten in der Flamebeschichtung, d.h. dass bei Schmelztemperatur von Titan Titanpartikel unter Schutzatmosphäre auf das Implantat gesprüht werden, die Implantatoberfläche durch Sandstrahlen oder Ätzung aufgeraut wird bzw. aus Kombination der genannten Techniken die Oberfläche des Implantates vergrößert wird.

Im Prinzip braucht die Osseointegration eine gewisse Zeit, die von der jeweiligen Qualität des Kieferknochens abhängig ist. Am sichersten sind Implantate nach dem so genannten 'Brånemark Protokoll' zu inserieren. Dabei hat der Knochen zunächst ausreichend Zeit nach der Extraktion des Zahnes auszuheilen und anschließend die Möglichkeit das Implantat zu osseointegrieren. Ist ein Implantat Osseointegriert, bleibt es stabil im Knochen verankert. Es sind Zeiten von über 30 Jahren dokumentiert.

Die einzige Erkrankung, die das Verbleiben eines Implantates im Kieferknochen in Frage stellt, ist die Periimplantitis. Die Periimplantitis hat verschiedene Ursachen, sie beginnt meist mit einer Zahnfleischentzündung direkt am Implantat und steigert sich bis hin zu einem zirkulären Knochenabbau um das Implantat herum.

Die Zahnimplantat-Systeme der großen Hersteller sind in unserer Klinik in Düsseldorf bevorratet, jedoch richtet sich die Zahnimplantat-Auswahl in den meisten Fällen nach den Wünschen der Patienten bzw. nach dem System, welches der weiter behandelnde Zahnarzt bevorzugt und sich hier in der Anwendung bewährt haben. Die bewährten Zahnimplantate der bekannten Hersteller z. B. Straumann, Camlog, Astra, Nobel Biocare, 3i, u. a. sind alle zu empfehlen, da sie alle klinisch wichtigen Kriterien erfüllen und bedenkenlos implantiert werden können. Erfolgsraten von über 10 Jahren sind nachgewiesen.

Ein perfekt in den Knochen osseointegriertes Implantat hat prinzipiell eine unbegrenzte Haltbarkeit. Voraussetzungen für eine solche perfekte Osseointegration sind zunächst eine schonende Operationstechnik. Nach der Einheilung ist bei der Gestaltung der Suprakonstruktion auf eine richtige und ausgewogene Belastung zu achten. Ebenso benötigen Implantate eine intensive Pflege im Sinne einer sehr guten Mundhygiene, um die Langlebigkeit zu gewährleisten.


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