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Komplettversorgung mit Zahnimplantaten: Zahnimplantate-Lösung bei einem zahnlosen Kiefer

Die klassische Prothese für die Versorgung eines zahnlosen Kiefers ist mit vielen Nachteilen behaftet. Die gesamte Kaukraft wird im Normalfall von den Zähnen aufgenommen, und durch ihre Befestigung über Fasern auf den Knochen als Zugkraft übertragen. In einem zahntragenden Kiefer sind die Zähne über einen Faserapparat im Knochen befestigt. Dieser überträgt auftretende Kaukräfte als Zugbelastung. So entsteht für den Knochen ein Wachstumsreiz um sich an diese Belastungen anzupassen.


Bei Fehlen der Zähne wird durch die Prothese ein starker Druck auf den Knochen ausgeübt; eine für ihn unnatürliche Belastung, die dazu führt dass der Knochen sich zurückbildet (Atrophie). Die Passung der Prothese verschlechtert sich daher mit der Zeit, was für den Patienten einen eingeschränkten Tragekomfort bedeutet. Neben einer schlechten Kaufähigkeit kann es auch zu schmerzhaften Druckstellen kommen, die sich unbehandelt stark entzünden können. Nicht selten ist auch die Aussprache beeinträchtigt.

Durch den Kaudruck einer rein durch die Schleimhaut gestützten Prothese wird der Knochen mit der Zeit 'herunter gekaut' und verliert langsam aber sicher an Höhe und Breite. Die Folge sind Reparaturen am Zahnersatz und zunehmend schlechte passende Prothesen. Nach dem Verlust des gesamten Zahnbestandes gab es bis vor einigen Jahren für den Ober- und Unterkiefer keine Alternative zu einer Totalprothese. Eine solche Prothese wird alleine von der den Kieferknochen bedeckenden Schleimhaut getragen, wobei die durch das Kauen entstehenden Kräfte in einer ungünstigen Weise auf den Kieferknochen weitergeleitet werden.

Durch den Einsatz von Implantaten bieten sich bessere Möglichkeiten für eine Versorgung an. Schon durch das Einsetzen von wenigen Implantaten können diese einen Großteil der Belastungen aufnehmen. Eine Prothese kann so sehr gut unterstützt werden. Eine starke Druckbelastung des Knochens wird verhindert, eine gute Passung der Prothese ist somit meist über einen deutlich längeren Zeitraum gewährleistet. Auf den Implantaten werden in der Regel Halteelemente aufgebracht, die zu einem wesentlich sichereren und festeren Halt der Prothese beitragen. Trotzdem kann sie zur täglichen Pflege vom Patienten selbstständig entnommen werden.

Die Zahnimplantat-getragene, herausnehmbare Prothese

Um herausnehmbaren Zahnersatz gut fixieren zu können und den Kaudruck über die Prothese gleichmäßig in den Kieferknochen zu verteilen, sind 4 Implantate pro Kiefer zu empfehlen. In Ausnahmefällen können 2 Implantate pro Kiefer ausreichen. Herausnehmbare, Zahnimplantat-getragene Prothesen verrutschen nicht und verhindern Druckstellen. Sie sitzen fest auf ihren Pfeilern – den Implantaten. Schmerzen beim Kauen gehören in aller Regel der Vergangenheit an. Diese Befestigung erspart Patienten die Nachteile klassischer Prothesen.

Da eine konventionelle Prothese allein durch die Schleimhaut getragen wird, werden die auftretenden Kaukräfte direkt als Druckkraft auf den Knochen übertragen. Eine für ihn unnatürliche Belastung, die zu Knochenschwund führt (Knochenatrophie). Die Folge ist ein schlechter Sitz der Prothese, was dazu führt, dass einige Abschnitte des Kiefers noch stärker belastet werden. Ein Teufelskreis der in vielen Fällen mit schmerzhaften Druckstellen und Entzündungen einhergeht. Schon durch das Einbringen weniger Implantate ergeben sich Möglichkeiten zur Unterstützung. So kann im Ober- und Unterkiefer ein sogenannter Steg eingebracht werden, eine stabile Konstruktion die einen Großteil der einwirkenden Kaukräfte aufnehmen kann. Weitere Möglichkeiten zu einem besseren Halt sind Teleskope oder verschieden Druckknopfsysteme. Im Unterkiefer steht hierbei meist vor allem der Halt der Prothese im Vordergrund. Im Oberkiefer empfinden Prothesenträger häufig die konstruktionsbedingte Bedeckung des Gaumens als störend. Durch eine sorgfältige Planung kann bei entsprechender Situation und Implantatzahl auf eine Gaumenplatte oft verzichtet werden.

Abhängig von den Wünschen und Vorstellungen des Patienten bieten sich Gestaltungsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Eine Stegkonstruktion bietet meist die höchste Stabilität, bedarf aber einer intensiveren Pflege als beispielsweise eine Magnetverankerung. Hier kann mit dem Patienten gemeinsam ganz individuell die optimale Lösung ermittelt werden, die eine lange Tragedauer bei bestmöglichem Komfort bietet. Die Anwendung der verschiedenen Halteelemente ist in Abstimmung mit dem Patienten in das Ermessen des behandelnden Arztes gestellt und hängt dabei von der individuellen Situation ab. Die Stegverankerung ist am solidesten, die Magnet-, Teleskop- und Druckknopfverankerung am besten zu reinigen.

Durch das Einbringen von mindestens 6-8 Implantaten je Kiefer ist es auch möglich, eine komplett festsitzende Versorgung einzusetzen. Hierbei bieten sich die vielfältigsten Gestaltungsmöglichkeiten, sodass sie auch höchsten ästhetischen Ansprüchen genügt. Nach Möglichkeit schließen derartige Versorgungen mit dem Zahnfleisch ab, wodurch ein sehr natürliches Erscheinungsbild entsteht. Ebenfalls zeichnet sie sich durch einen festen Sitz und sehr hohen Tragekomfort aus. Fest eingegliederte Zahnreihen können mit dem Zahnfleisch abschließen und sind dann die ästhetisch anspruchsvollere Lösung. Diese Behandlungsvariante zeichnet hoher Tragekomfort und natürlichere Optik aus. Mit Blick auf Tragekomfort und Lebensqualität ist eine Zahnimplantat-verankerte, herausnehmbare Zahnprothese die Therapie der ersten Wahl.


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