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Zahnimplantate

Zahnimplantate Düsseldorf

Ihr Lächeln liegt uns am Herzen!

Mehr über DVT

Lernen Sie mehr über den Ablauf einer DVT-Untersuchung!

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

im Folgenden wollen wir Sie näher mit folgenden Themenbereichen der Digitalen Volumentomographie und 3D-Diagnostik vertraut machen:

  • Anwendungsgebiete in der Digitalen Volumentomographie (DVT)
  • Vorteile einer DVT-Untersuchung
  • Ablauf einer DVT-Untersuchung

Erhöhte Präzision mit großen Vorteilen

Mit der dreidimensionalen Röntgendiagnostik des DVT können weitestgehend alle radiologischen Fragestellungen der Zahnheilkunde beantwortet werden. Sie ermöglicht eine präzise Diagnostik im Bereich der Kiefer, ohne Qualitätseinbußen bei einer ausgesprochen guten Strahlenhygiene.

Weniger Störfaktoren mit dem DVT

Angefangen mit der Zahnerhaltung (konservierende Zahnheilkunde) erweisen sich sowohl die Diagnostik kariöser Läsionen als auch die Diagnostik von Erkrankungen der parodontalen Strukturen und des Endodonts als hervorragend, da es bei der konventionellen Röntgendiagnostik häufig zu unerwünschten Summationseffekten durch weitere Störfaktoren im Strahlengang kommen kann, die bei der dreidimensionalen Schichttechnik wegfallen. Geeignete Anwendungsgebiete für die DVT-Diagnostik:

  • Implantologische Diagnostik
  • Konservierende Zahnheilkunde
  • Dentoalveoläre Chirurgie
  • Traumatologie der Zähne und Kiefer
  • Kiefergelenksdiagnostik z. B. bei CMD
  • Fremdkörpersuche
  • Diagnostik im Rahmen der Kieferorthopädie
  • Diagnostik von Nasennebenhöhlenerkrankungen

Digitale Volumentomographie in der zahnärztlichen Implantologie

Die Hauptindikationen findet die DVT Diagnostik jedoch in der Implantologie, da hier die Gefährdung von Nachbarstrukturen besonders groß ist und insbesondere die Einschätzung des Knochenangebotes von größter Wichtigkeit ist.

Ohne Verzerrungsfaktoren ist durch diese Technik ein exaktes Vermessen der Kiefer möglich geworden. Durch die DVT-Diagnostik steht eine Vermessungsoption mit metrischer Analyse zur Verfügung. Mit der Messfunktion kann das Knochenangebot in horizontaler und vertikaler Dimension bestimmt werden. Ebenso ist es wichtig, bei der Planung die genaue Position der prothetischen Versorgung zu kennen.

DVT

DVT

Die exakte Position des Zahnimplantates ist mitentscheidend: Moderne Technik und innovative Behandlungsmethoden ermöglichen eine genaue Planung und Realisierung des gewünschten Ergebnisses. Computergestützte dreidimensionale Darstellungen des Kiefers und strahlungsarmes, digitales Röntgen liefern exakte Informationen über Knochensubstanz und Volumen. Für eine detaillierte Implantat-Diagnostik verfügt die Praxis über ein hochmodernes digitales Volumentomographiegerät (DVT - 3-D G 9000 Flat Panel).

Durch die Weiterentwicklung der herkömmlichen Computertomographen ist ein spezielles Gerät für den Bereich des Kiefer- und Gesichtsschädels entwickelt worden. Da mit einer einzigen Aufnahme verschiedenen Rekonstruktionen aus unterschiedlichen Blickwinkeln (axial, coronal, sagital sowie Panorama- und 3D-Darstellungen) ermöglicht werden, können Wiederholungsaufnahmen und eine erhöhte Strahlenbelastung vermieden werden.

Der äußerst exakten Befundung bei der präoperativen Implantatdiagnostik und Planung steht damit nichts mehr im Weg. Die digitale Volumentomografie gewährleistet eine umfassende Diagnostik bei niedriger Strahlenbelastung.

Vor einer geplanten Implantation wird mit Hilfe dieses Verfahrens eine exakte Ermittlung der knöchernen Strukturen des Ober- bzw. Unterkiefers durchgeführt und individuelle Besonderheiten erkannt. Hinweis: Als eine von deutschlandweit acht Praxen (Stand: Januar 2014) verfügt unsere Praxis über ein zusätzliches Navigationssystem (Robodent), das computerunterstütze Implantationen in besonders schwierigen Fällen ermöglicht.

DVT liefert Informationen zu bzw. stellt Ihnen zur Verfügung:

  • vertikale Dimensionen
  • horizontale Dimensionen
  • exakten Abstände bzw. Distanzen (Millimeter - Angabe)
  • exakten Winkelmessungen
  • unterschiedlichen Knochenqualitäten
  • 3D-Darstellung

Die Strahlenbelastung beträgt abhängig vom Gerätetyp nur etwa 1/100 bis 1/400 der Dosis eines konventionellen CT (Computertomogramms) und ist damit in der Belastung vergleichbar mit einer Panoramaschichtaufnahme. Ebenso ist die Auflösung hervorragend, die die Detaildarstellung von Knochen, Schmelz, Dentin, Parodontalspalt etc. ermöglicht.

Vorteile des DVT New Tom G 9000 Flat Panel gegenüber herkömmlichen Geräten:

  • verkürzte Aufnahmezeit, 36 sec
  • weniger Verwacklungsunschärfen
  • höhere Auflösung
  • weniger Strahlenbelastung
  • verbesserte 3D-Darstellung
  • höhere Genauigkeit
  • überweiserfreundlich durch und mit Diagnosesoftware
  • hoher Informationswert für Patienten

Die Indikationen für die DVT Aufnahmetechnik sind in der Zahnmedizin und der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie außerordentlich vielseitig.

Mit der Messfunktion kann das Knochenangebot in horizontaler und vertikaler Dimension bestimmt werden. Ebenso ist es wichtig, bei der Planung die genaue Position der prothetischen Versorgung zu kennen. Hier kann eine klassische Bohrschablone mit Bohrhülsen zum Einsatz kommen, bei der der prothetische Vorschlag des Zahntechnikers röntgenopak in Kunststoff umgesetzt und eingearbeitet wird.

Verbesserte quantitative und auch qualitative Daten

Neben der quantitativen Ermittlung ist mit der DVT auch eine qualitative Einschätzung des Knochenangebots möglich. Durch die Kenntnis der Knochenqualität kann der Operateur das Vorgehen und den Halt des Implantates besser planen. Die Computersimulation ist die Basis für eine präzise Planung und unterstützt den Chirurgen vor und während der Behandlung. Den Patienten kann mit diesen Darstellungen der Ausgangsbefund, das endgültige Behandlungsergebnis hinsichtlich des Umfangs und der Kosten der veranschaulicht werden. Die kieferchirurgische Praxis in der Stresemannstraße verfügt für diese detaillierte Diagnostik über ein hochmodernes digitales Volumentomographiegerät (New Tom G 9000). Zusätzliches verfügt von deutschlandweit acht Standorten (Stand: Januar 2014) die Praxis über ein Navigationssystem (Robodent), das in besonders schwierigen Fällen die computerunterstütze Implantation ermöglicht.

Einsatzgebiete des DVT bei der postoperativen Verlaufskontrolle und bei bösartigen Kiefererkrankungen

Weiterhin eignet sich die DVT Diagnostik für die Verlaufskontrolle der knöchernen Regeneration nach Zystenoperationen, da bei Bedarf volumetrische Messungen erfolgen können.

Gleiches gilt für die Diagnostik von gut- und bösartigen Tumoren, wobei in diesem Zusammenhang z. B. mit einem Weichteilfenster zusätzliche wertvolle Informationen zu generieren sind.

In der kieferorthopädischen Diagnostik versetzt die DVT Diagnostik den Behandler in die Lage, dentoalveoläre Fehlstellungen in den verschiedenen Richtungen und von der Dimension her exakt zu beurteilen und in der therapeutischen Planung zu berücksichtigen.

Bei der chirurgischen Entfernung retinierter oder impaktierter Zähne ist eine genaue Lagediagnostik extrem wichtig, um Folgeschäden im Rahmen der dentoalveolären Chirurgie zu vermeiden. Die dimensionstreue 3D-Diagnostik reduziert das Risiko chirurgischer Komplikationen an den umliegenden anatomischen Strukturen, wie Nervus alveolaris inferior, den Nachbarzähnen, Kieferhöhlen- und Nasenboden. Zur Therapieplanung zystischer Veränderungen der Kiefer ist ebenso eine aussagekräftige Röntgendiagnostik erforderlich.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten ergeben sich bei der Diagnostik von Kieferhöhlenentzündungen ("Sinusitis maxillaris"), Kieferknochenerkrankungen (z. B. Osteoporose oder Bisphosphonat-assoziierte Knochennekrose), der Fremdkörperlokalisation und bei Kiefergelenkserkrankungen.

In der Traumatologie ist eine dreidimensionale Röntgendiagnostik de facto unabdingbar. Oft sind die klassischen zahnärztlich-radiologischen Techniken zur Darstellung von Zahntraumata (Wurzelfrakturen, Luxationen, Subluxationen) als auch bei Verletzungen der knöchernen Strukturen (Alveolarfortsätze, Unterkiefer, Jochbeine) nicht ausreichend. Bei starker Gewalteinwirkung kommt es häufig zu Mehrfachbrüchen. Insbesondere bei Gewalteinwirkung auf den Unterkiefer ist immer nach Doppel- und Mehrfachfrakturen zu suchen, welche mit Hilfe der DVT-Technologie in einer einzelnen Aufnahme überlagerungsfrei zu diagnostizieren sind.


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