Kieferchirurgie und Gesichtschirurgie

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Teilbezahnung mit Zahnimplantaten

Implantologie-Teilbezahnung

Zahnimplantate bei Verlust mehrerer Zähne

Der Verlust mehrerer Zähne bedeutet für den betroffenen Patienten eine
völlig neue Mundsituation. Neben einer eingeschränkten Kaufähigkeit
ist häufig auch die Sprachwiedergabe verändert. Nicht zuletzt wird auch
das ästhetische Erscheinungsbild beeinträchtigt. Auf mittel- und
langfristige Sicht ergeben sich weitere Probleme, die vor allem eine
spätere Versorgung des Restgebisses erschweren.

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Gefahr: Rückbildung des Knochens durch fehlende Zähne

In den nun zahnlosen Kieferbereichen kommt es zu einer Rückbildung des Knochens. Dies ist zurückzuführen auf die fehlende Kaubelastung, die für den Knochen einen stetigen Wachstumsreiz (Beständigkeitsreiz) darstellt. An den noch vorhandenen Restzähnen kann es zu Fehl- oder Überbelastungen kommen, was zur Wanderung und Lockerung dieser führen kann. Im schlimmsten Falle lockern sich die Restzähne stark und gehen ebenfalls verloren. In vielen Fällen führen die Fehlbelastungen auch zu Beschwerden im Kiefergelenk.

Daher ist aus medizinischer Sicht eine Versorgung der Lücken dringstens zu empfehlen; ein Zahnarzt sollte zeitnah nach dem Zahnverlust zu Rate gezogen werden. So kann bei ausreichend schneller Versorgung einem übermäßigen Knochenabbau und Fehlstellungen der Zähne Einhalt geboten werden und Beschwerden in Folge von Fehlbelastung vorgesorgt werden.

In Abhängigkeit von der Größe der Extraktionswunde kann das implantologische Verfahren geplant werden. Bei kleineren Knochendefekten ohne Anhalt für entzündliche Veränderungen ist sogar eine sofortige Implantation nach Extraktion möglich; in aller Regel ist aber eine Ausheilzeit von etwa 8 Wochen nach der Zahnextraktion sinnvoll.

Versorgung mit Zahnbrücken

Die klassischen Methoden zur Versorgung stellen Brücken oder herausnehmbare Teilprothesen dar. Um eine sichere Verankerung zu gewährleisten ist bei einer konventionellen Versorgung immer ein Beschleifen der Nachbarzähne erforderlich.

Einsatz von Zahnimplantaten

Durch den Einsatz von Zahnimplantaten ist es möglich, die Stabilität dieser Versorgungen erheblich zu verbessern. Auch bei nur noch geringem Restzahnbestand kann ein sicherer Halt gewährleistet werden. Durch eine sorgfältige Planung kann der Restzahnbestand in die Versorgung einbezogen werden, muss jedoch nicht beschliffen werden. Eine strategische Positionierung der Zahnimplantate verhindert eine Über- oder Fehlbelastung der Restzähne und sorgt gleichzeitig für ein ästhetisch ansprechendes Ergebnis. Zahnimplantate ermöglichen so die Wiederherstellung der natürlichen Kauverhältnisse und verhindern Knochenverlust.

Die Größe der Zahnlücke und die jeweilige Knochenqualität bestimmen Anzahl und Position der Zahnimplantate. Mit Zahnimplantat getragenen Zahnreihen/Brücken lassen sich ästhetisch anspruchsvolle Ergebnisse erzielen, da sich die Zähne harmonisch in die Lücke einfügen. Ein Beschleifen der Nachbarzähne ist hierbei nicht erforderlich.

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