Kieferchirurgie und Gesichtschirurgie

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Kieferchirurgische Gemeinschaftspraxis
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Stirnfalten und Zornesfalten

Stirnfalten_TWSPStirnfalten beeinflussen Ihren Ausduck negativ

Stirnfalten sind die Folge der mimischen Aktivität, die für die soziale Interaktion nötig sind. Sie werden auch als Sorgenfalten gezeichnet und stören viele Patienten. Das Hochziehen der Stirn zeigt Erstaunen, aber auch Anteilnahme und Verwunderung.
Je jünger desto weniger, je älter, desto mehr Querfalten. Man sagt, dass jede Querfalte für ein Jahrzehnt steht. Die glatte Stirn des Teenagers steht für ungebrochene Jugend.

Wenn man die Stirn nicht mehr oder nur wenig runzeln kann, fühlt man sich eher jung und dynamisch. Trotzdem sollte man die Stirnmuskulatur nicht zu extrem lähmen, denn durch die physiologische Brauenptosis (Tiefersinken der Brauen) des älteren Menschen, könnte es zu einem „verärgerten" Gesichtsausdruck kommen. Ebenso muss ein maskenhaftes Aussehen nach Übertherapie unbedingt vermieden werden.

Im Vorgespräch muss der Patient seine gewünschte Zielvorstellung klar definieren, Oft sind bei dieser Behandlung mehrere Sitzungen erforderlich. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von „titrieren", d.h., dass man zunächst mit niedrigen Dosierungen anfangen sollte, um bei unterschiedlichem Ansprechverhalten den gewünschten Effekt zu erzielen.

 

Zornesfalten (Glabellafalten)

Vertikale Falten zwischen den Augenbrauen signalisieren Sorge und Zorn. Auf unser Gegenüber kann dadurch eine negative Emotion ausgelöst werden. Die Faltenbildung wird durch den ständigen Zug der mimischen Muskulatur hervorgerufen. Häufig besteht auch eine Muskelhypertrophie.

In der heutigen Zivilisation müssen wir ständig konzentriert gucken und durch entsprechendes Handeln (Lesen ab frühester Kindheit, häufiges Fernsehen und konzentrierte Computerarbeit...) strengen wir uns permanent an und befinden uns in einem stetigen Spannungszustand. Eine Besonderheit ist in diesem Zusammenhang auch der Spannungskopfschmerz und die Migräne. In letzter Zeit konnte vielen Patienten aus diesem Problemkreis durch eine Injektionsbehandlung mit Botulinumtoxin A geholfen werden. Eine wissenschaftliche Erklärung für diesen Erfolg steht noch aus. Vermutet wird eine Durchbrechung der pathophysiologischen Kette des Kopfschmerzes durch die Muskelrelaxation. Interessanterweise sind die meisten Injektionspunkte den Akupunkturpunkten gleichzusetzen.

Durch eine Injektionsbehandlung mit Botulinumtoxin A können gewisse Muskeln gezielt in ihrer Aktivität eingeschränkt werden und sie verlieren ihren angeblich „bösen" Blick. Um eine gewisse Restmimik zu erhalten empfiehlt sich die Dosis zu reduzieren, um ein natürlich freundliches Aussehen zu behalten.